Nicht vergessen: Post umleiten und neue Adressen einrichten

Der Online-Handel gehört nicht nur in Deutschland, sondern weltweit zu den boomenden Branchen, die sich selbst in der schwersten Zeit der Wirtschaftskrise eines wachsenden Zulauf von Seiten der Konsumenten erfreuen durften. Immer öfter nutzen Verbraucher hierzulande die virtuellen Möglichkeiten, die ihnen Online-Shops geben. Einkaufen, ohne dafür das heimische Wohnzimmer verlassen zu müssen – heute ist dies längst Wirklichkeit geworden.


post umzug ummeldenDoch die Vielzahl der Portale, in denen sich Verbraucher registrieren, hat für die User durchaus auch einen Nachteil, der sich jedoch meist erst dann zeigt, wenn ein Umzug bevorsteht. In diesem Moment nämlich müssen Konsumenten in den zahllosen Shopping-Portalen und Communities ihre neue Adresse anstelle der früheren Anschrift eintragen, damit nicht die Nachmieter nach dem Auszug ständig von Werbebroschüren heimgesucht werden, die gar nicht für sie bestimmt sind. Steht die Umzugsplanung ins Haus, wird vielfach erst deutlich, wie viel es gerade auch im digitalen Raum zu tun gibt, damit postalische Zustellungen wie gewohnt richtig und pünktlich ankommen.



Post umleiten statt mühsamer Kleinarbeit in Portalen

Für die Verbraucher gibt es zwei Vorgehensweisen: Entweder nimmt man sich die Zeit, in allen Portalen, bei denen man regelmäßig Einkäufe vornimmt oder sich auf dem Postweg über Neuigkeiten informieren lässt, die neue Adresse anzugeben. Die zweite – meist zwar kostenpflichtige, aber deutlich weniger aufwendige – Alternative ist die, die Post einfach an die neue Adresse umleiten zu lassen.


Mit ihrem Service Nachsendeauftrag bietet die Post ihren Kunden eine bequeme und günstige Dienstleistung, damit Verbraucher bei der Planung eines bevorstehenden Umzugs wenigstens diesen Teil der Arbeit an andere Partner mit reichhaltiger Erfahrung übergeben können, um sich selbst den wesentlichen Aspekten des Umzugs widmen zu können.


Selbst wenn Postkunden bei Unternehmen bereits die neue Adresse angegeben haben, ist der Gedanke an die Nutzung des Postnachsendeauftrag nicht unbedingt unangebracht. Denn die Garantie, dass die bürokratische Umsetzung der Adressenkorrektur in nötiger Weise bei den Versendern von Katalogen zeitnah gelingt, ist zwar nachvollziehbar, aber nicht in jedem Fall zu erwarten.


Aufgrund der hohen Kundenzahlen ist der Verzug bei der Adressumstellung bei manchen Firmen kaum zu vermeiden, so dass die Verbraucher sinnvollerweise Eigeninitiative an den Tag legen. Die Post umleiten zu lassen, kann eine solche Form der Eigeninitiative sein. Und zwar keineswegs nur für Privatkunden. Gerade für Geschäftskunden der Post ist es von großer Bedeutung, dass Kunden und Partner frühzeitig über die neue Adresse in Kenntnis gesetzt werden.


Der Wettbewerb in vielen Branchen der Wirtschaft ist groß. Erreichen Interessenten für bestimmte Produkte den betreffenden Anbieter nicht, ist oft der Kontakt zum nächstbesten Mitbewerber die Konsequenz.



Erst Kosten berechnen, dann Aufträge erteilen

umzug post ummeldenWill ein Post-Kunde die Post umleiten, reicht ein kurzer Blick auf die Internetseiten der Post, um die genauen Konditionen für diesen wichtigen Service in Erfahrung zu bringen. Für Privatkunden berechnet die Post bei einer Umleitungsdauer über maximal sechs Monate nur knapp 15 Euro, für ein ganzes Jahr sinken die monatlichen Belastungen sogar noch weiter.


Auch Geschäftskunden sind mit einstelligen Eurobeträgen pro Monat günstig auf der sicheren Seite, um pünktlich wichtige Postsendungen unter der vorübergehenden oder dauerhaft neuen Adresse in Empfang nehmen zu können.


Allerdings – und dies ist ein wichtiger Hinweis für Verbraucher, die nicht nur Briefe und Postkarten, sondern auch immer wieder Päckchen und Pakete auf dem Postweg erhalten – schließt der Umleitungs- oder Nachsendeantrag etliche Versandstücke nicht mit ein. Eben Pakete und Päckchen werden beim Basis-Service nicht zugestellt. Kunden, die Pakete an die neue Adresse als Post umleiten müssen, werden grundsätzlich zusätzliche Kosten in Kauf nehmen müssen.



Nicht alle Versandgüter werden zugestellt bei Umleitung

Post-Zustellungen wie Info-Post, etliche Katalog-Formate und andere Werbe-Maßnahmen können prinzipiell nicht an die neue Adresse weitergeleitet werden im Rahmen des Nachsendeauftrags. Spätestens dann, wenn die Post an eine neue Adresse im Ausland umzuleiten ist, kann der Service ganz schön teuer werden. Verantwortlich dafür ist jedoch nicht die Deutsche Post.


Zwar erhebt die Post ihrerseits auch Gebühren, dennoch geht der Großteil der Kosten für die Umleitung ins Ausland in der Regel im wahrsten Sinne des Wortes auf das Konto externer ausländischer Dienstleister, die ab der Grenze für die weitere Zustellungsarbeit zuständig sind und dafür gerne ordentliche Gebühren in Rechnung stellen. Ob es also wirklich angemessen ist, die Post umleiten zu lassen, muss der private oder geschäftliche Kunde im Einzelfall selbst entscheiden.


Innerhalb Deutschlands jedenfalls ist die Umleitung der üblichen Post-Zustellungen ausgesprochen günstig. Auch eine kurzfristigere Buchung für Zeiträume von weniger als sechs Monaten sind nötig, wenn es nur darum geht, wichtige Briefe und ähnliche Unterlagen beispielsweise in den Urlaub oder Kuraufenthalt nachsenden zu lassen.


Zusätzlich zum Nachsendeauftrag, der dabei hilft, die eigene Post umleiten zu lassen, können die Postkunden auch den Auftrag erteilen, dass die Deutsche Post Versender – also etwa Banken, Versicherungen und all die anderen Unternehmen – über die neue Adresse informiert, damit Alt- und Neumieter von den sonst oft üblichen Unannehmlichkeiten befreit werden.


Auch dieser Service kann ohne großen Aufwand über die Online-Filiale der Post gebucht werden. Kleiner Tipp zum Schluss: Wer dauerhaft als Kunde von anderen Zustelldiensten Gebrauch macht, kann auch bei vielen Mitbewerbern der Post ähnliche Leistungen nutzen, um die neue Adresse an Kunden, Auftraggeber und andere Absender weitergeben zu lassen, um die Post nicht umleiten lassen zu müssen.